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Kunst.Box - ein Projekt von Kunst.Vorarlberg

Ausblick - mobile.Kunst.Box

Das Wechselausstellungskonzept der Kunst.Box in der Kirchstraße soll seinen Fortbestand in mobiler Form finden. Die "mobile.Kunst.Box" soll für jeweils ein Jahr Kunst an einen zentralen öffentlichen Platz in einer Stadt oder Gemeinde tragen. In Intervallen von zwei Monaten wechselt die Ausstellung. Sechs KünstlerInnen zeigen pro Jahr ihre Arbeiten.

Die künstlerische Präsentation und Intervention an zentraler Stelle im öffentlichen Raum bezieht den Passanten noch stärker mit ein als bisher, konfrontiert und polarisiert. Der Diskurs vor Ort entsteht ergänzend zur üblichen Kunstpräsentation des Kunstmarktes und der Museen. Die "mobile.Kunst.Box" macht Kunst zum selbstverständlichen Bestandteil der Gesellschaft.
Kurator des Projekts für Kunst.Vorarlberg wird wie bisher Edgar Leissing sein.

Zur physischen Umsetzung gibt es zwei Konzepte:
Die Glasbox und der Wohnwagen

Die Glasbox - das Ausstellungsbebäude en miniature

Die mobile.Kunst.Box referenziert in Proportion und Materialisierung auf die ortsgebundene Vorgängervitrine. Sie beinhaltet einen großen "Ausstellungsbereich" sowie eine stirnseitige Nische. Diese bildet gleichzeitig Rückwand für den großen Raum. Ein Schienensystem an der Decke ermöglicht es, Bereiche abzuhängen und Einblicke zu steuern, bzw. "Räume" zu bilden. Eine LED-Beleuchtung im Deckenbereich ermöglicht attraktive Nachtsituationen. Die Kunst ist weithin sichtbar.
Sockelbereich und Dach kragen aus, bieten Sitzplatz und Aufenthalt im Stadtraum. Machen aus der Kunst.Box ein Stadtmöbel. Die Leute werden die Kunst.Box als temporären Treffpunkt vermissen, wenn die Kunst.Box weiter gezogen ist.

Die architektonische Umsetzung als Kubus in Glas und Metall unterstützt das Konzept und ermöglicht im Sockelbereich auch entsprechenden Raum für die Präsentation von Unterstützern und Förderern.

Zur Umsetzung freut sich die Kunst.Vorarlberg Sponsoren oder Unterstützer aus folgenden Gewerken zu finden: Schlosser, Tischler, Elektro, Beleuchtung, Maler.

Der Wohnwagen - das mobile Vehikel


In einen umgebauten bzw. leer geräumten Wohnwagen werden die Öffnungen transparent gestaltet. Neue Öffnungen werden eingeschnitten. Der Wagen erhält eine neue Außenhaut. Er erregt als Fremdkörper im Stadtraum Aufmerksamkeit. Er wirkt temporär abgestellt, lockt Neugierige an. In ihm gibt es Kunst  zu entdecken.
Er ist straßentauglich und kann in kurzer Zeit von Ort zu Ort ziehen, sehr rasch verschiedene Orte bespielen.

Kunst.Vorarlberg
Forum für aktuelle Kunst

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Visualisierung: raumhochrosen

bildVisualisierung: Tobias Maximilian Schnell